skip to Main Content
+49 821-455485-0 info@subventa.eu
Fördermittel für Tourismus

Fördermittel für Tourismus und Hotelgewerbe

Der Fremdenverkehr nimmt in Deutschland einen zunehmenden Stellenwert ein. Nahezu alle Bundesländer weisen eigene Urlaubsregionen aus, Deutschland erfreut sich als Urlaubsland im In- und Ausland einer wachsenden Beliebtheit. Für die gewerbliche Fremdenverkehrswirtschaft greifen unterschiedliche nationale Förderprogramme, sofern der Betrieb in einem bestimmten Gebiet liegt. Dabei betrachten es Bund und Länder als eine Gemeinschaftsaufgabe, den örtlichen Tourismus mit attraktiven Fördermodellen zu unterstützen.

Sie möchten herausfinden, welche Fördermittel Sie für Ihre Investition im Tourismus/Hotelgewerbe erhalten können? Machen Sie den kostenlosen Fördermittelcheck!

News zu Zuschüssen

Weitere Informationen

  • Durch die Regionalförderung sollen verschiedene Wirtschaftsregionen angeglichen werden. Dies erfolgt durch Förderung von Investitionen und Tourismusaufbau.
  • Der Europäischer Fonds für regionale Entwicklung EFRE hat die Aufgabe, wirtschaftliche Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen der Europäischen Union anzugleichen.
  • Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ gilt in allen Bundesländern und unterstützt wirtschaftlich schwache Regionen.
  • Durch die regionale Fördermöglichkeiten gibt es regional unterschiedliche Konzepte zur Förderung von Unternehmen im Tourismusgewerbe.

EU-Regionalförderung

    Im Rahmen der EU-Strukturpolitik verabschiedete das Europäische Parlament im Jahr 2006 fünf Strukturfondsverordnungen mit drei übergeordneten Zielen:

  1. Konvergenz
  2. Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigunssicherung/-aufbau
  3. Europäische territoriale Zusammenarbeit

Konvergenz wird angestrebt durch Förderung von wirtschaftlich wenig entwickelten Regionen oder EU-Mitgliedsstaaten, gemessen am Brutto-Inlands-Produkt pro Kopf.

Regionale Wettbewerbsfähigkeit wird in denjenigen Regionen und EU-Staaten gefördert, welche zuvor in den Bereich von Ziel 1 (Konvergenz) fielen oder solche Regionen, deren Strukturschwäche durch Innovationen, Wissenstransfer und Umweltschutzmaßnehmen entgegengewirkt werden kann.

Ziel 3 – die europäische territoriale / grenzüberschreitende Zusammenarbeit – soll die Angleichung der Wirtschaftskraft und des sozialen und ökonomischen Entwicklungsniveaus aller EU-Staaten erreicht werden.

Als einer der Strukturfonds der Europäischen Union unterstützt der Europäische Fonds für regionale Entwicklung EFRE die wirtschaftliche und soziale Stärkung regionaler Standorte. Durch eine hohe Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung steigt die Attraktivität bestimmter strukturschwacher Gebiete. Ziel ist eine regionenübergreifende Angleichung der Lebens- und Arbeitsbedingungen durch Abbau ökonomischer und sozialer Disparitäten sowie die Stärkung der Wirtschaftskraft und Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen.

    Für das EFRE-Programm in Bayern sieht das Programm beispielsweise eine Aufteilung in so genannte Prioritätsachsen vor:

  • Prioritätsachse 1: Innovation und wissensbasierte Wirtschaft
  • Prioritätsachse 2: Förderung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen
  • Prioritätsachse 3: Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Prioritätsachse 4: Risikovorsorge und Ressourcenschutz
  • Prioritätsachse 5: Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Grenzregion

Art der Förderung

Regionale Förderungen werden grundsätzlich als nicht rückzahlbare Zuschüsse oder Zinszuschüsse zu Darlehen gewährt.

Voraussetzungen

Für die Förderfähigkeit regionaler Investitionen sehen die meisten Programme bestimmte Voraussetzungen vor, dazu gehören die regionale Bedeutsamkeit der Investition, der überregionale Absatz aus der wirtschaftlichen Aktivität und Mindestinvestitionssummen von etwa 250.000 Euro.

Tourismusinvestition

Touristisch orientierte Projekte, die zu einer Attraktivitätssteigerung der Wirtschaftsregion und zur Schaffung oder Sicherung von Arbeitsplätzen führen, können durch verschiedene Programme gefördert werden.

Förderprogramme für Tourismusinvestitionen

Das Programm „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) greift für die alten und neuen Bundesländer, sofern der Betrieb in einer geförderten Region liegt. Das Ziel des Bund-Länder-Programms ist es, wirtschaftlich schwache Regionen zu unterstützen, um eine Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland zu erreichen. Im Vordergrund steht die Schaffung von wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen, gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen. Das GRW-Programm kommt nicht ausschließlich für die Tourismusförderung zur Anwendung. Auch das Hotelgewerbe kann sich auf Fördermaßnahmen aus dem überregionalen Programm berufen. Ansprechpartner für Hotelbetriebe ist in der Regel die örtliche Industrie- und Handelskammer. Darüber hinaus ist das Institut für Hotellerie & Gastronomie (IHOGA) ein kompetenter Partner für Betriebe aus dem Hotel- und Gastgewerbe.

Regionale Fördermöglichkeiten im Tourismus

Neben dem deutschlandweit geltenden GRW-Programm gelten regional unterschiedliche Konzepte zur Förderung von Unternehmen im Tourismusgewerbe. So kommt in der Oberpfalz das tourismuspolitische Konzept der Staatsregierung für kleinere und mittelständische Unternehmen zur Anwendung. Ansprechpartner für Fördervorhaben ist die LfA Förderbank Bayern als Spezialbank für die regionale Förderung des Wirtschaftsstandorts Bayern. Zum Einsatz kommen langfristig zinsgünstige Darlehen, doch auch Bürgschaften und Garantien sowie eineBeteiligungsfinanzierung sind über die LfA Förderbank Bayern möglich. Förderfähig sind Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität, zur Modernisierung und zur Rationalisierung von Betrieben im Tourismus.

Im regionalen Fremdenverkehr in Bayern greift außerdem das bayerische regionale Förderungsprogramm für die gewerbliche Wirtschaft (BRF). Ausschließlich aus Landesmitteln finanziert wird das RÖFE-Programm zur Unterstützung von touristischen Informationszentren, Tourismusämtern, Kurparks, Tagungsräumen, Veranstaltungszentren, Hallenbädern und Kurhäusern.

Quelle Bilder Shutterstock:
115926178

Back To Top
Sie benötigen Fördermittel für Ihr Unternehmen? Wir überprüfen Ihre Projektidee kostenfrei auf Förderfähigkeit!
KOSTENLOSER FÖRDERMITTELCHECK