skip to Main Content
+49 821-455485-0 info@subventa.eu
Fördermittel - Beteiligungen
Beteiligungen als Mittel der Investitionsförderung

Öffentliche Beteiligungen (still/offen) erhöhen unter bestimmten Voraussetzungen die Eigenkapitalquote und dienen somit der weiteren Kapitalbeschaffung.

Diese Beteiligungen zeichnen sich insbesondere durch festgelegte Beteiligungszeiträume zu günstigen Konditionen aus.

Sie möchten herausfinden, ob Sie für Ihr Projekt eine öffentliche Beteiligung erhalten können? Machen Sie den kostenlosen Fördermittelcheck!

News zu Zuschüssen

Start-up BW Pre-Seed ( Stand: Juli 2018)

Baden-Württemberg / Connected e.V. - bwcon; CyberForum e.V. Mit dem Pilotprogramm Start-up BW Pre-Seed unterstützt das Land Baden-Württemberg junge Unternehmen in der frühen Gründungsphase (sogenannte Pre-Seed-Phase), in der private Investoren…

weiterlesen

KfW-Kredit für Wachstum (Stand: 06.06.2018)

Bund / KfW Bankengruppe Der KfW-Kredit für Wachstum dient der Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln für größere Vorhaben gewerblicher Unternehmen in den Bereichen Innovation und Digitalisierung. Gefördert werden Produkt- und…

weiterlesen

Weitere Informationen

Was sind Beteiligungen?

Öffentliche Beteiligungen, sowohl stille als auch offene, haben den Vorteil, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen, wie auch die Finanzierung durch Nachrangdarlehen, die Eigenkapitalquote erhöhen und somit der weiteren Kapitalbeschaffung dienen können. Dabei verbleiben die Beteiligungen meist in einem geringen Bereich (so genannte Minderheitsbeteiligungen), auch im Sanierungsfall. Auch der Zeitraum und die Konditionen der Beteiligung sind festgesetzt. Öffentliche Beteiligungen durch mittelständische Beteiligungsgesellschaften (MBGs) haben größtenteils den Zweck, Arbeitsplätze oder Technologie in Deutschland zu halten und die Wirtschaftskraft Deutschlands dadurch zu stärken. Sie werden durch öffentliche Mittel refinanziert. Anders als bei Private Equity-Beteiligungen sind die Konditionen für das Unternehmen meist sehr günstig und attraktiv. Beteiligungen sind eine gute Alternative für Vorhaben, die nicht durch Bankkredite oder Fremdfinanzierungsmittel realisiert werden können.

Beteiligungen als Mittel zur Unternehmensförderung

Öffentliche Kapitalbeteiligungsgesellschaften sind private Wirtschaftsorganisationen wie Banken, Versicherungen oder Verbände, die Eigenkapital zur Beteiligungsfinanzierung zur Verfügung stellen. Diese Beteiligungen wiederum können durch öffentliche Bürgschaften abgesichert werden.

Anders als bei privaten Beteiligungsgesellschaften ist die maximale jährliche Rendite bei öffentlichen Beteiligungen fest geregelt. Sie liegt meist bei maximal zwölf Prozent jährlich. Es handelt sich hier also nicht um Risikokapitalanlagen: ein Zuwachs der stillen Reserven im Unternehmen ist nicht an die Kapitalbeteiligungsgesellschaften auszahlbar.

Eigenkapitalparität

Bei öffentlicher Beteiligung gilt das Prinzip der Eigenkapitalparität, das besagt, dass die Beteiligungssumme nicht das vorhandene Eigenkapital im Unternehmen überschreiten darf.

Stille Beteiligung

Bei einer stillen Beteiligung wird das Beteiligungsverhältnis nicht nach außen hin offengelegt. Der Investor ist nicht am Vermögen des Unternehmens beteiligt, sondern lediglich am Unternehmensgewinn. Entsprechend ist ein stiller Gesellschafter auch nicht als Mitgesellschafter im Handelsverzeichnis eingetragen und hat keine Mitbestimmungsrechte, sondern lediglich Kontrollrechte im Unternehmen. Eine stille Beteiligung ist mit wenig zeitlichem Aufwand verbunden, da die Informationspflicht, zum Beispiel die unaufgeforderte Bereitstellung des Jahresabschlusses, bei der Gesellschaft liegt. Eine stille Beteiligung kann außerdem, anders als die offene Beteiligung, nach einem verabredeten Zeitraum zurückgezahlt werden. Eine stille Beteiligung kann grundsätzlich für etablierte Unternehmen mit soliden Betriebsergebnissen empfohlen werden.

Offene Beteiligung

Durch eine offene Beteiligung als Mitgesellschafter oder Aktionär wird der Investor am Stammkapital oder Kommanditkapital beteiligt und wird dadurch Mitgesellschafter, der auch im Handelsregister eingetragen wird. Eine offene Beteiligung birgt Rechte ebenso wie Pflichten, Haftungspflichten, Informationszugang, Kontrolle und Mitbestimmungsrechte. Diese werden im Gesellschaftsvertrag geregelt. Das Beteiligungsverhältnis wird meist nicht nach einer festen Laufzeit aufgelöst, sondern durch Aufgabe oder Verkauf der Anteile durch den Investor. Dementsprechend ist das Unternehmen nicht zu einer Rückzahlung, wie bei einer Beteiligung durch MBGs, verpflichtet. Eine offene Beteiligung wird oft von kleinen oder jungen Unternehmen angestrebt, die während einer schnellen Wachstumsphase auch die nicht-finanzielle Beteiligung eines Investors durch Beratung und Haftung wünschen.

Kosten und Beendigung der Beteiligung

Während der Beteiligungslaufzeit wird der vereinbarte Zins grundsätzlich jährlich zurückgezahlt. Am Ende des vereinbarten Beteiligungszeitraums, beispielsweise nach zehn Jahren, wird der Beteiligungsbetrag in der vollständigen Summe zurückgezahlt. Alternativ kann ein Tilgungsplan vereinbart werden.

Beteiligungen: Lassen Sie sich beraten!

Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir Ihre Investitionsplanung und den Risikorahmen für Beteiligungs-Investoren. Je nach den Bedürfnissen Ihres Unternehmens beraten wir Sie gerne zu den passenden Beteiligungsmöglichkeiten, auch in Verbindung mit anderen Fördermitteln. Stellen Sie uns gerne eine Anfrage mit kurzer Beschreibung Ihres Vorhabens über unser Anfrageformular.

Quelle Bilder Shutterstock:
95421739

Back To Top
Sie benötigen Fördermittel für Ihr Unternehmen? Wir überprüfen Ihre Projektidee kostenfrei auf Förderfähigkeit!
KOSTENLOSER FÖRDERMITTELCHECK