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Fördermittel - Beteiligungen
Beteiligungen als Mittel der Investitionsförderung

Öffentliche Beteiligungen dienen grundlegend der Kapitalbeschaffung und Erhöhung der Eigenkapitalquote.

Diese stillen oder offenen Beteiligungen zeichnen sich insbesondere durch festgelegte Beteiligungszeiträume zu günstigen Konditionen aus

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Weitere Informationen

Was sind Beteiligungen?

Öffentliche Beteiligungen, sowohl stille als auch offene, haben den Vorteil, dass sie unter bestimmten Voraussetzungen, wie auch die Finanzierung durch Nachrangdarlehen, die Eigenkapitalquote erhöhen und somit der weiteren Kapitalbeschaffung dienen können. Dabei verbleiben die Beteiligungen meist in einem geringen Bereich (so genannte Minderheitsbeteiligungen), auch im Sanierungsfall. Auch der Zeitraum und die Konditionen der Beteiligung sind festgesetzt. Öffentliche Beteiligungen durch mittelständische Beteiligungsgesellschaften (MBGs) haben größtenteils den Zweck, Arbeitsplätze oder Technologie in Deutschland zu halten und die Wirtschaftskraft Deutschlands dadurch zu stärken. Sie werden durch öffentliche Mittel refinanziert. Anders als bei Private Equity-Beteiligungen sind die Konditionen für das Unternehmen meist sehr günstig und attraktiv. Beteiligungen sind eine gute Alternative für Vorhaben, die nicht durch Bankkredite oder Fremdfinanzierungsmittel realisiert werden können.

Beteiligungen als Mittel zur Unternehmensförderung

Öffentliche Kapitalbeteiligungsgesellschaften sind private Wirtschaftsorganisationen wie Banken, Versicherungen oder Verbände, die Eigenkapital zur Beteiligungsfinanzierung zur Verfügung stellen. Diese Beteiligungen wiederum können durch öffentliche Bürgschaften abgesichert werden.

Anders als bei privaten Beteiligungsgesellschaften ist die maximale jährliche Rendite bei öffentlichen Beteiligungen fest geregelt. Sie liegt meist bei maximal zwölf Prozent jährlich. Es handelt sich hier also nicht um Risikokapitalanlagen: ein Zuwachs der stillen Reserven im Unternehmen ist nicht an die Kapitalbeteiligungsgesellschaften auszahlbar.

Eigenkapitalparität

Bei öffentlicher Beteiligung gilt das Prinzip der Eigenkapitalparität. Dieses setzt voraus, dass die Beteiligungssumme nicht das vorhandene Eigenkapital des Unternehmens überschreiten darf.

Stille Beteiligung

Bei einer stillen Beteiligung wird das Beteiligungsverhältnis prinzipiell nicht öffentlich dargelegt. Der Investor ist nicht am Vermögen des Unternehmens beteiligt, sondern lediglich am Unternehmensgewinn. Entsprechend ist ein stiller Gesellschafter auch nicht als Mitgesellschafter im Handelsverzeichnis eingetragen und hat keine Mitbestimmungsrechte, sondern lediglich Kontrollrechte im Unternehmen.

Eine stille Beteiligung ist mit wenig zeitlichem Aufwand verbunden, da die Informationspflicht, die beispielsweise die unaufgeforderte Bereitstellung des Jahresabschlusses umfasst, im Aufgabenbereich der Gesellschaft liegt. Eine stille Beteiligung kann außerdem, anders als die offene Beteiligung, nach einem zuvor festgelegten Zeitraum zurückgezahlt werden. Eine stille Beteiligung ist grundsätzlich für etablierte Unternehmen mit soliden Betriebsergebnissen relevant und nutzbringend.

Offene Beteiligung

Durch eine offene Beteiligung als Mitgesellschafter oder Aktionär erhält der Investor eine Beteiligung am Stammkapital oder Kommanditkapital. Somit erhält er die Position eines Mitgesellschafters, der im Zuge dessen in das Handelsregister eingetragen wird. Eine offene Beteiligung birgt Rechte, wie Pflichten. Darunter fallen beispielsweise die Haftungspflichten, der Informationszugang, Kontroll- und Mitbestimmungsrechte. Diese werden im Gesellschaftsvertrag geregelt. Das Beteiligungsverhältnis wird meist nicht nach einer festen Laufzeit aufgelöst, sondern durch Aufgabe oder Verkauf der Anteile durch den Investor. Dementsprechend ist das Unternehmen nicht zu einer Rückzahlung, wie bei einer Beteiligung durch MBGs, verpflichtet. Eine offene Beteiligung ist in erster Linie für kleine Unternehmen oder Start-Ups interessant, die während einer schnellen Wachstumsphase auch die nicht-finanzielle Beteiligung eines Investors durch Beratung und Haftung wünschen.

Kosten und Beendigung der Beteiligung

Während der Beteiligungslaufzeit werden die vereinbarten Zinsen grundsätzlich jährlich zurückgezahlt. Am Ende des vereinbarten Beteiligungszeitraums, beispielsweise nach zehn Jahren, wird der Beteiligungsbetrag in der vollständigen Summe zurückgezahlt. Alternativ kann ein Tilgungsplan vereinbart werden.

Beteiligungen: Lassen Sie sich beraten!

Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir Ihre Investitionsplanung und den Risikorahmen für Beteiligungs-Investoren. Je nach den Bedürfnissen Ihres Unternehmens beraten wir Sie gerne zu den passenden Beteiligungsmöglichkeiten, auch in Verbindung mit anderen Fördermitteln. Stellen Sie uns gerne eine Anfrage mit kurzer Beschreibung Ihres Vorhabens über unser Anfrageformular.

Quelle Bilder Shutterstock:
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