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Fördermittel: Landwirtschaft und Forstwirtschaft finanzieren

Der ländliche Raum steht in einem schwierigen Wettbewerb zu den städtischen Ballungsgebieten. Demographische Entwicklungen sowie der Klimawandel erschweren zusätzlich die Bedingungen. Fördermaßnahmen für die Land- und Forstwirtschaft zielen deshalb darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumes zu erhalten und zu fördern.

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Fördermittelanbieter

ELER: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

Der ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für Entwicklungen im ländlichen Raum) ist ein Basisinstrument der EU für die Agrar-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaftspolitik. In dieser Hinsicht ergänzt er die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik), Instrumente der Kohäsionspolitik wie EFRE, ESF und KF sowie den EMFF (Fonds für gemeinsame Fischereipolitik der EU-Mitgliedsstaaten).

Der ELER finanziert als Ko-Instrument den Wissenstransfer und Informationsmaßnahmen in der EU, Vertretungs-, Beratungs- und Betriebsführungsdienste, Qualitätsregelungen für Agrarerzeugnisse sowie Investitionen in materielles Vermögen. Auch nach Naturkatastrophen werden für den Wiederaufbau des geschädigten landwirtschaftlichen Produktionspotenzials ELER-Mittel genutzt. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung der Betriebe im Agrar- und Forstwirtschaftssektor, welche die meisten Zuschüsse des ELER erhalten.

Wichtige Förderungsgrundlage: GAK

Im Rahmen der „Nationalen Strategie für die Entwicklung ländlicher Räume“ führte die Bundesregierung die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) ein. Es handelt sich dabei um die Grundlage für viele regionale Länderprogramme. Ziel des Programms ist die Stärkung der ländlichen Räume mit einer leistungs- und wettbewerbsfähigen Bewirtschaftung. Viele GAK-Maßnahmen werden aus Mitteln der europäischen ELER-Verordnung verstärkt. Zusammen ergibt sich daraus ein Volumen von weit über 2 Milliarden Euro jährlich. In der Fortschreibung des Programms für die Jahre 2014-2017 wird der Fokus verstärkt auf eine umweltverträgliche und ökologische Wirtschaftsweise gelegt. Auch die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Biologische Vielfalt und Bodenstruktur sollen durch gezielte Maßnahmen verbessert werden. Landwirte verpflichten sich dabei für einen bestimmten Zeitraum, besonders umweltfreundliche Bewirtschaftungsverfahren einzusetzen. Im Gegenzug erhalten sie finanzielle Förderungen.

Im Bereich der Forstwirtschaft fließen Fördermittel beispielsweise in Erstaufforstungen und naturnahe Waldbewirtschaftung, in die Unterstützung bei forstwirtschaftlichen Zusammenschlüssen sowie in Soforthilfen bei außergewöhnlichen Schadereignissen.

Direktzahlungen der EU

Einen besonderen Schwerpunkt der europäischen Fördermittel bilden Direktzahlungen. Damit sollen Stützpreissenkungen für Produkte wie Getreide, Fleisch, Zucker oder Milch ausgeglichen werden. Die Fördergelder sichern den Landwirten ein angemessenes Einkommen. Zudem schaffen sie einen Ausgleich für die besonders hohen Anforderungen in der EU gegenüber Drittländern, wie sie insbesondere im Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz bestehen. Darüber hinaus unterstützt die Europäische Union gezielt Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen. Das Ziel der Bemühungen besteht vor allem darin, die Verbraucher umfassend über landwirtschaftliche Produkte zu unterrichten. Dabei werden Aspekte wie Produktionsmethoden, Qualität, Ernährungsfragen sowie Sicherheit der Lebensmittel angesprochen.

Noch Fragen zur Förderung der Land- und Forstwirtschaft? Dann wenden Sie sich einfach an einen unsererFördermittel-Berater und informieren Sie sich über alle Möglichkeiten einer Unterstützung.

Quelle Bilder Shutterstock:
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