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Fördermittel für Export

Förderung von Auslandsgeschäften und Exporten

Verschiedene Förderprogramme unterstützen oder versichern Auslandsaktivitäten und Exportgeschäfte von Unternehmen. Die Finanzierungsinstrumente der Kreditinstitute lassen sich dabei grundsätzlich in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Förderungen unterscheiden.

Weitere Informationen

Kurzfristige Förderung

Folgende kurzfristige Instrumente für Import und Export unterstützen Außenhandelsaktivitäten:

Importkredit

Ein Importkredit bietet Ihnen kurzfristige Geldmittel für einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen zur Überbrückung der Zeitdauer zwischen Beschaffung und Bezahlung von Importgütern bis zum Eingang der Verkaufserlöse der Güter. Importkredite werden durch die Ware selbst, zugehörige Dokumente oder zugehörige Forderungen abgesichert.

Exportkredit

Auch der Export von Waren kann durch Exportkredite gefördert werden: so kann die Zeit zwischen Verkauf und Export bis zum Zahlungseingang überbrückt werden. Exportkredite werden durch die Ware selbst oder die zugehörige Forderung gegen den jeweiligen Importeur abgesichert.

Exportfactoring

Beim Exportfactoring werden kurzfristige Forderungen aus Exporten durch so genannte Factoring-Gesellschaften angekauft. Diese finanzieren meist zwischen 80% und 90% der Forderungen, aufgrund des hohen Risikos seitens der Factor-Institute allerdings meist nur für regelmäßige Ausfuhrgeschäfte mit gleichbleibenden Kunden und zwischengeschalteten Schwestergesellschaften o.Ä. im politisch stabilen Ausland.

Mittel- und langfristige Förderung

Die AKA-Ausfuhrkreditgesellschaft mbH ist als Spezialbank auf die Finanzierung von Exportgeschäften spezialisiert und bietet zweckgebundene Kredite an (Lieferantenkredite oder Finanzkredite). Die Kredite werden durch Exportverträge oder Ansprüche aus Kreditversicherungen abgesichert.

Die KfW-Bank bietet Finanzierung für mittelfristige und langfristige Auslandsgeschäfte an. Insbesondere die Exporte in Entwicklungsländern, abgesichert durch Ausfuhrgarantien oder -bürgschaften des Bundes, werden gefördert.

Auch Universalbanken und Sparkassen bieten unter bestimmten Voraussetzungen Exportkredite für kurzfristige und langfristige Auslandsgeschäfte an.

Forfaitierung: Der Ankauf von mittelfristigen und langfristigen Forderungen aus Exporten mit Übernahme aller wirtschaftlichen und politischen Rechte und Risiken und z.B. auch Währungsrisiken wird als Forfaitierung bezeichnet.

Exportversicherungen

Als staatliche Unterstützung der Exportgeschäfte ins politisch und wirtschaftlich instabile Ausland werden so genannte staatliche Exportkreditgarantien – so genannte Hermesdeckungen – über die Eules Hermer Kreditversicherungs-AG für Banken und Exporteure angeboten.

Quelle Bilder Shutterstock:
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